Hanze Symphony Orchestra
Bremen und Groningen
2004 fortlaufend
Video: Lukas Klose
Fotos: Lukas Klose
Künstlerischer Austausch und kulturellere Zusammenarbeit Alle zwei Jahre finden sich insgesamt 100 Studierende der Hochschule für Künste (HfK) Bremen und der Partnerhoschule, dem Prins Claus Conservatoriums Groningen, unter wechselnder Leitung zusammen, um in drei Konzerten ein neues, außergewöhnliches Programm zu präsentieren. Diese länderübergreifende Kooperation zwischen der HfK Bremen und dem niederländischen Konservatorium besteht seit 2004 und ist Ausdruck einer über die Jahre gewachsenen Freundschaft.
Die Hochschulen bieten ihren Studierenden durch diese Kooperation die Möglichkeit, mit vereinten Kräften mühelos die Größe und Klangstärke eines großen B-Orchesters zu erreichen und damit auch großorchestrale symphonische Werke des 18., 19. und 20. Jahrhunderts gemeinsam erarbeiten zu können. Bei den Proben und im Konzert sitzt in allen Instrumentalgruppen immer ein Studierender aus Bremen und Groningen nebeneinander. Dem Publikum bieten die Abschlusskonzerte dann einzigartige Möglichkeiten, sich von Können und Engagement der musikalischen Nachwuchskünstler:innen zu überzeugen.
Zum Auftakt des Konzerts im Februar 2023 ist das 2. Klavierkonzert c-Moll op. 18 von Sergeij Rachmaninoff zu hören.
Veselka: „Es beginnt ebenso wie Bruckner aus dem Nichts mit dem Solisten am Klavier. Große und leise Akkorde bauen sich auf bis zum Einsetzen des Orchesters. Der Anfang ist im Gegenteil zu Bruckners Sinfonie eher dunkel und melancholisch. Das Konzert ist sehr virtuos für den Solisten geschrieben, aber dadurch, dass Rachmaninoff die Melodien und die Begleitung so genial verwoben hat, entsteht beim Hören ein absolutes Miteinander von Solist und Orchester.“ Der Solist in der Bremer Glocke ist HfK-Student Beor Lee, der im Jahr 2022 unter anderem den Musik-Hochschulpreis in der Kategorie „Solokünstler“ erhalten hat.



